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Onepager oder Website mit Unterseiten?

Flottmacher · Grundlagen · 5 Min. Lesezeit

Der Unterschied in einem Satz

Ein Onepager zeigt alles auf einer einzigen, scrollbaren Seite mit Abschnitten. Eine Website mit Unterseiten hat getrennte Adressen für Leistungen, Referenzen, Über uns und Kontakt. Beides kann gut sein. Die Frage ist, wie viel du zu sagen hast und wonach deine Kunden suchen.

Wann ein Onepager reicht

  • Du bietest ein bis drei klar abgrenzbare Leistungen an.
  • Deine Kunden kommen meist über Empfehlung, Profil oder Visitenkarte und wollen nur prüfen.
  • Du brauchst schnell eine solide Präsenz, die später wachsen kann.
  • Die Seite soll zu einem Aktionsziel führen, etwa einer Messe oder einem Ladenstart.
  • Du pflegst Inhalte selten.

Wann Unterseiten sinnvoll sind

Sobald du mehrere Leistungen hast, die Kunden einzeln suchen, lohnt sich eine eigene Seite pro Leistung. Eine Seite „Dachsanierung“ kann zu dieser Suchanfrage gut passen, ein Absatz auf einer langen Seite hat es schwerer. Auch viele Referenzen, mehrere Standorte, Teamseiten oder Karriereangebote sprechen für Unterseiten.

Auswirkungen auf die Suche

Suchmaschinen bewerten Seiten, nicht Abschnitte. Ein Onepager muss deshalb ein Thema bündeln: dein Gewerk in deiner Stadt. Für viele kleine Betriebe ist das genau richtig. Wer für mehrere unterschiedliche Suchen gefunden werden will, braucht mehrere Seiten, die je ein Thema sauber beantworten.

Was ein guter Onepager enthält

Ein Onepager ist kein Notbehelf, wenn er gut aufgebaut ist. Typisch sind diese Abschnitte, jeweils mit eigener Überschrift und einem Sprungmenü am Kopf:

  • Einstieg mit Leistung, Ort und Anfrageknopf.
  • Leistungen in kurzen Blöcken.
  • Referenzen oder Bewertungen.
  • Über uns mit Foto.
  • FAQ mit den häufigsten Fragen.
  • Kontakt mit Telefon, Formular, Adresse und Öffnungszeiten.

Wo Onepager an Grenzen stoßen

Je mehr Inhalt, desto länger und unübersichtlicher wird die Seite. Verlinkungen von außen führen immer auf dieselbe Adresse, einzelne Leistungen lassen sich nicht gezielt bewerben oder teilen. Auch die Auswertung wird gröber, weil du nicht siehst, welche Leistung gefragt ist. Ab einer gewissen Menge an Inhalt lohnt sich der Umstieg auf Unterseiten.

Mischform: Onepager plus wenige Seiten

Eine Zwischenlösung ist der Onepager als Startseite, ergänzt um die rechtlichen Seiten und ein bis zwei Seiten für wichtige Leistungen oder Referenzen. So behältst du die Übersicht und kannst gezielt bei den Suchen punkten, die dir wichtig sind. Wir planen die Struktur im Beratungsgespräch mit dir.

Pflege und Wachstum

Ein Onepager ist schnell geändert, aber begrenzt. Eine mehrseitige Website lässt sich Stück für Stück erweitern: neue Leistung, neue Referenz, neuer Standort. Beide Varianten bauen wir so, dass ein späterer Ausbau ohne Neubau möglich ist, soweit der Aufbau es zulässt.

Kosten im Vergleich

Bei Flottmacher kostet der Onepager 1.499 €, die Website mit mehreren Unterseiten 1.999 €, jeweils zum Festpreis zzgl. USt. Der Preisunterschied entsteht vor allem durch Inhalte und Texte. Eine ausführliche Aufschlüsselung findest du im Ratgeber zu den Kosten einer Firmenwebsite.

Eine einfache Entscheidungshilfe

Schreibe auf, wonach deine Kunden suchen, bevor sie dich anrufen. Sind es ein oder zwei Dinge, nimm den Onepager. Sind es fünf, sechs verschiedene, plane Unterseiten. Im Zweifel starte klein und baue aus, wenn die Seite Anfragen bringt.

Beispiele aus der Praxis

Ein Friseursalon mit einem Standort, festem Angebot und Online-Terminbuchung kommt gut mit einem Onepager aus: Leistungen mit Preisen, Team, Bilder, Kontakt. Eine Kfz-Werkstatt mit Reifenservice, Hauptuntersuchung und Klimaservice profitiert von getrennten Seiten, weil Kunden gezielt nach diesen Leistungen suchen. Eine Kanzlei mit mehreren Rechtsgebieten und Anwälten braucht Unterseiten für Rechtsgebiete und Personen. Die Frage ist also nie nur der Umfang, sondern wie Kunden suchen und wie viel du pro Thema erklären willst.

Ein weiteres Kriterium ist die Pflege: Wer Inhalte selten ändert, fährt mit einer Seite gut. Wer regelmäßig neue Projekte, Stellen oder Angebote zeigt, braucht Platz dafür. Auch die Werbung spielt hinein: Wer Anzeigen oder Aushänge mit Link schaltet, profitiert von Zielseiten, die genau zum Angebot passen. Im Zweifel hilft ein Test: Baue den Onepager zuerst, beobachte drei Monate, welche Anfragen kommen, und ergänze genau die Seiten, nach denen Kunden tatsächlich fragen.

Häufige Fragen

Kann ich später von einem Onepager zu mehreren Seiten wechseln?
Ja. Inhalte und Gestaltung lassen sich übernehmen, Abschnitte werden zu eigenen Seiten.
Wird ein Onepager bei Google schlechter gefunden?
Nicht grundsätzlich. Für eine klar umrissene lokale Suche kann er gut funktionieren. Für viele verschiedene Suchen sind mehrere Seiten im Vorteil.
Was ist, wenn ich unsicher bin?
Im Gespräch schauen wir gemeinsam auf deine Kunden und Suchen. Der Entwurf zeigt dir die Variante, die wir empfehlen.

Du willst einen Entwurf sehen?

Wir bauen ihn in drei Tagen nach dem Beratungsgespräch, kostenlos und ohne Anzahlung.

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